Anämie – Was Sie über Blutarmut wissen müssen

Anämie - Blutarmut

Das Blut versorgt den menschlichen Körper unter anderem mit wertvollen Nährstoffen. Darüber hinaus zeichnet sich das Blut für einen zuverlässigen Transport von Sauerstoff verantwortlich. Damit das Blut den gestellten Anforderungen gerecht werden kann, muss eine ausreichende Anzahl an Erythrozyten vorhanden sein.

Als Erythrozyten werden in der modernen Medizin die roten Blutkörperchen bezeichnet. Sollte die Anzahl der roten Blutkörperchen einen bestimmten Richtwert unterschreiten, spricht man von einer Anämie. Im Volksmund ist diese Krankheit auch unter dem Namen Blutarmut bekannt.

Die Ursachen einer Blutarmut

Für einen Mangel an roten Blutkörperchen kommen zahlreiche Ursachen infrage. So leiden beispielsweise Frauen im Rahmen ihrer Regelblutung immer wieder unter einem Mangel an roten Blutkörperchen. Darüber hinaus kann es auch im Rahmen einer Schwangerschaft zu einem Mangel an roten Blutkörperchen kommen.

Gemäß den Aussagen von erfahrenen Medizinern spielt jedoch auch die eigene Lebensweise eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

Sowohl Alkohol als auch Nikotin können das Auftreten einer Blutarmut begünstigen. Die richtige Ernährung spielt ebenfalls eine äußerst wichtige Rolle. So sollten Sie regelmäßig Nahrungsmittel konsumieren, welche über einen besonders hohen Anteil an Eisen verfügen. Eisenhaltige Lebensmittel sind maßgeblich an einer Produktion von roten Blutkörperchen beteiligt.

Eine Krankheit mit schwerwiegenden Folgen

Eisenhaltige Nahrungsmittel sollten von Ihnen jedoch nicht erst dann verzehrt werden, wenn die ersten Anzeichen einer Blutarmut in Erscheinung treten. Bereits in den vergangenen Jahren wurden die Symptome einer Anämie einer sorgfältigen Betrachtung unterzogen. So kann es bei Ihnen im Rahmen der Erkrankung zu einem dominierenden Gefühl der Müdigkeit kommen.

Basierend auf dieser Tatsache kann Ihre Leistungsfähigkeit spürbar abnehmen. Darüber hinaus kann Ihr Gesicht bereits nach einer kurzen Zeit relativ blass wirken. Des Weiteren kann es auch zu Symptomen wie Atemnot oder Schwindel kommen. Unbehandelt geht ein Mangel an roten Blutkörperchen oftmals mit einem starken Durchfall einher.

Verfahren zur Bekämpfung einer Anämie

Da ein Mangel an roten Blutkörperchen auch zu einem spürbaren Herzrasen führen kann, wird dem Bereich der Behandlung ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit beigemessen. Sobald bei Ihnen die ersten Anzeichen eines Mangels an roten Blutkörperchen in Erscheinung treten, sollten Sie einen fachkundigen Arzt aufsuchen. Nur in Kooperation mit einem entsprechend ausgebildeten Arzt kann ein geeigneter Therapieplan erstellt werden.

Bei den verabreichten Medikamenten handelt es sich nicht selten um spezielle Eisenpräparate, welche die Produktion von roten Blutkörperchen anregen können. Wie bereits erwähnt wurde, kann eine Anämie in minderschweren Fällen auch mit eisenhaltigen Lebensmitteln behandelt werden. So wartet beispielsweise Leber mit einem besonders hohen Anteil an Eisen auf. Neben Fleisch eignet sich jedoch auch Fisch zur Behandlung einer Blutarmut.

So kann ein Mangel an roten Blutkörperchen unter anderem auf einem lebensbedrohlichen Tumor basieren. Sofern sich ein Tumor für das Auftreten der bereits erwähnten Symptome verantwortlich zeichnet, muss die Durchführung eines operativen Eingriffs in Erwägung gezogen werden. In Abhängigkeit zur jeweiligen Ursache werden oftmals auch spezielle Medikamente verabreicht.

© Anatoliy Samara / 123RF

About the author

Sebastian Schäffer

Sebastian ist Chefredakteur von HealthHacks.de, studierter Informationswissenschaftler und passionierter Gesundheitsfreak. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Themen rund um gesunde Ernährung, Sport und "Habit Building" - immer mit dem Fokus auf eine alltagstaugliche Umsetzung.

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